Beschluss: noch nicht festgelegt

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Im Rahmen der Umsetzung der EU-Wasserrahmen-Richtlinie wurde in Schleswig-Holstein eine organisatorische Ebene von 34 Bearbeitungsgebieten eingezogen. Die Federführung soll auf die Kreise, wahlweise auf die Wasser- und Bodenverbände übertragen werden.

 

Für das Bearbeitungsgebiet Pinnau wird zurzeit von der zuständigen Aufsichtsbehörde - dem Kreis Pinneberg - ein formelles Errichtungsverfahren zur Gründung eines Bearbeitungs­gebiets­verbandes durchgeführt. Zu beteiligen sind laut Wasserverbandsgesetz zunächst die Wasser- und Bodenverbände sowie Kommunen, denen anstelle der Verbände die Unter­haltungs­pflicht gemäß Landeswassergesetz obliegt.

 

Nach telefonischer Rücksprache mit dem Kreis Pinneberg ging dieser bisher davon aus, dass die zum Einzugsbereich Pinnau gehörenden Gewässer auf Norderstedter Gebiet durch die Wasserverbände unterhalten werden. Daher hatte der Fachbereich 604 von diesem Grün­dungs­verfahren bisher auch keine Kenntnis.

 

Die Verwaltung hat dem Kreis Pinneberg nunmehr mitgeteilt, dass mit dem Planfeststellungs­beschluss zum Ausbau der Moorbek von 1985 die Unterhaltungslast für ca. 2 km auf die Stadt Norderstedt übertragen wurde.

 

Auf Grund dessen wird die Wasserbehörde des Kreises Pinneberg erneut prüfen, inwieweit die Stadt Norderstedt als Mitglied im Bearbeitungsgebietsverband in Betracht kommt. Sollte dies der Fall sein, wird Norderstedt selbstverständlich beteiligt.

 

Für den Einzugsbereich Alster ist nach Rücksprache mit der Wasserbehörde Segeberg nicht geplant, einen Bearbeitungsgebietsverband zu gründen. Hier soll vielmehr eine Arbeitsgruppe gegründet werden, in der für die betroffenen Verbände, Kommunen etc. je ein Vertreter entsandt werden soll. Federführend ist hier der Kreis Stormarn, der laut Aussage der Wasserbehörde Segeberg in den nächsten vier Wochen an die Beteiligten herantreten wird.

 

Protokollauszug: Amt 60