TOP Ö 6: Psychologische Beratungsstelle der Stadt Norderstedt hier: Vorstellung des Tätigkeitsberichtes und Anhörung der Psychologen

Beschluss: noch nicht festgelegt

Abstimmung: JA-Stimmen:0 NEIN-Stimmen:0 Enthaltungen:0

Die Vertreter der Psychologischen Beratungsstelle, Frau Mahlau, Herr Horstmann und Herr Hiegele werden von Frau Ehrenfort begrüßt.

Herr Hiegele erläutert den vorgelegten Tätigkeitsbericht für den Zeitraum August 2000 bis Juli 2001.

 

19.20 Uhr                Herr Krebber verläßt die Sitzung

 

Herausgehoben wird insbesondere, dass die psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Norderstedt unzureichend ist.

Problem dabei ist, dass es sich um Kassenleistungen handelt und diese zunehmend gekürzt werden. Selbst das Werner-Otto-Institut darf eine maximale Fallzahl nicht überschreiten. Daher ist eine Verbesserung in den nächsten Jahren nicht abzusehen.

 

19.25 Uhr                Herr Krebber nimmt wieder an der Sitzung teil.

 

Herr Horstmann berichtet vom Schulpsychologischen Dienst und stellt fest, dass der Schulabsentismus ein zunehmendes Problem darstellt. Hauptsächlich gefördert wird diese Erscheinung durch gruppendynamische Prozesse, zum anderen aber durchaus auch durch Ordnungsmaßnahmen wie Ausschluss vom Unterricht. Die psychologische Beratungsstelle steht derzeit in einem engen Kontakt zum Schulrat Herrn Jürgensen, um dieses "Stadt-Problem" (durch die Nähe zu Hamburg) gemeinsam erörtern zu können. Darüberhinaus ist eine enge Zusammenarbeit zwischen den Schulen, dem Jugendamt, der Jugendarbeit sowie der Polizei und dem Ordnungsamt notwendig, um das Problem zukünftig einigermaßen im Rahmen zu halten.

 

Der Ausschuss bittet um eine Vergleichsaufstellung der letzten fünf Jahre, um die Entwicklung besser betrachten zu können und bedankt sich für den umfangreichen Tätigkeitsbericht.

 

 

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