TOP Ö 4: Erfahrungsbericht Reinigungsdienst - Besprechungspunkt -

Beschluss: noch nicht festgelegt

Abstimmung: JA-Stimmen:0 NEIN-Stimmen:0 Enthaltungen:0

Herr Nicolai begrüßt Herrn Krenzer vom Amt 68 (Gebäudewirtschaft) sowie Herrn Grimberg vom Personalrat und bittet um den Erfahrungsbericht zum Reinigungsdienst.

 

Die Kosten im Bereich des Reinigungsdienstes sollten erheblich gesenkt werden. Dazu wurde ein sogenanntes Pilotprojekt entwickelt, um die Möglichkeit der Ausgliederung der Reinigung an eine Privatfirma zu testen.

Seit dem vergangenen Jahr wird die Grundschule Glashütte-Süd durch die Firma Bockholt Gebäudereinigung gereinigt und hat einen Vertrag über 2 Jahre erhalten. Die Kosten für diese Firma belaufen sich auf monatlich ca. DM 4.450,-.

Wie in der letzten Sitzung in der Grundschule Glashütte-Süd bereits angesprochen, ist tatsächlich eine Unzufriedenheit mit der Reinigungsleistung der Firma zu verzeichnen. Als Maßnahmen gegen die Firma wurden in der Vergangenheit die Rechnungen gekürzt.

 

Am Freitag, den 14.12.2001 wurde eine Ortsbesichtigung der Sporthalle durchgeführt. Grund dafür war der stetig nasse Fußboden zu Beginn der Nutzung durch die Schule und die damit verbundene Unfallgefahr. Die ebenfalls anwesende Firma wurde darauf hingewiesen, diese Problematik unverzüglich einzustellen. Am 21.12.2001 findet wiederum ein Ortstermin statt, um die Besserung zu überprüfen.

Sollte die Firma auch weiterhin nicht dem Leistungsverzeichnis entsprechend arbeiten, wird der Vertrag vorzeitig gekündigt und der nächstbillige Bieter entsprechend der VOL herangezogen.

 

18.20 Uhr                Herr Garrelts erscheint zur Sitzung.

                                Die Beschlussfähigkeit liegt ab sofort bei 10 Mitgliedern.

 

Herr Krenzer gibt einen Sachstandsbericht über die Grundschule Glashütte-Süd zu Protokoll (Anlage 1).

Eine Veränderung der städtischen Reinigung auf einen zweitägigen Rhythmus würde nicht unbedingt zu Kosteneinsparungen führen.

Die WC - Anlagen sind täglich zu reinigen, das Personal daher ohnehin vor Ort.

Weiterhin ist durch die teilweise großen Sandkistenanlagen ein täglicher Sandeintrag in die Schulen zu verzeichnen. Würden diese nicht täglich beseitigt werden, ist mit einer Beschädigung des Bodens zu rechnen. D.h. die Kosten für die Reinigung könnten gesenkt werden, dafür würde der Bauunterhalt vermutlich steigen.

 

Herr Grimberg berichtet, dass vor einiger Zeit eine Untersuchung durchgeführt wurde, aus der sich 20 % Einsparpotential ergaben. Dieses wurde bereits in der Form erreicht, dass die Tariferhöhungen der letzten Jahre sich nicht als Kostensteigerung niedergeschlagen haben.

 

Der Ausschuss für junge Menschen begrüßt ausdrücklich, dass der Personalrat begleitend tätig wird, und auf Standards hinweist.