TOP Ö 6: Ev.-luth. Kirchengemeinde Harksheide-Falkenberg Vertragsverhandlung zur Jugendarbeit Region Harksheide

Beschluss: einstimmig beschlossen

Abstimmung: JA-Stimmen:11 NEIN-Stimmen:0 Enthaltungen:0

Herr Nicolai begrüßt die anwesenden VertreterInnen der Kirchengemeinde Harksheide-Falkenberg.

Herr Urbach erläutert die Seite der Kirche und gibt zu bedenken, dass das Defizit von

€ 50.000,- einer kompletten Planstelle entspricht und dadurch 40 % der Öffnungszeiten einer Einrichtung entfallen würden oder aber die gesamte Leistung des Spielmobils Fidibus. Weiterhin müsste der Kirchenvorstand überlegen, ob eine Fortführung der Jugendarbeit im Stadtteil Harksheide insgesamt möglich ist oder ob auf Grund der massiv veränderten eine Absetzung notwendig ist.

 

Der Ausschuss gibt zu Bedenken, ob nicht andere Möglichkeiten in Form von Projektförderung oder Drittmitteln zur Finanzierung genutzt werden können.

 

Der Vorsitzende erteilt Frau Junker auf deren Wortmeldung keine Rederecht mit dem Hinweis, dass nur die Vorsitzende des Personalrats das Rederecht erteilt bekommen kann und dieses nicht ohne besondere Gründe auf die Stellvertretung übertragen werden kann und bittet Frau Junker um den Nachweis, dass sie derzeit den Vorsitz wahrnimmt.

Frau Reinders stellt den Antrag, Frau Junker als Sachverständige ein Rederecht einzuräumen. Dieser Antrag wird vom Vorsitzenden nicht zugelassen.

Frau Ehrenfort bittet im Protokoll festzuhalten, dass der Ausschuss mehrheitlich der Auffassung sei, dass Frau Junker ohne Probleme zu dem Sachverhalt hätte gehört werden können.

Herr Nicolai möchte - bevor Frau Junker das Rederecht erteilt bekommt - eine einwandfreie Klärung durch die Rechtsabteilung der Stadt Norderstedt abwarten.

Frau Junker verläßt daraufhin die Sitzung.

 

Beschluss:

Die Verwaltung wird gebeten, die Vertragsverhandlungen über die Trägerschaft der Jugendarbeit in der Region Harksheide mit der Kirchengemeinde Harksheide-Falkenberg auf der Grundlage des vorgelegten Entwurfes abzuschließen.

 

Die Vorlage wurde einstimmig beschlossen.

 

 

Gleichzeitig wird die Verwaltung gebeten, den Kontakt zum Träger der Jugendarbeit zu nutzen, um evtl. Lösungen zur Deckung der vorhandenen Lücke zu finden.