TOP Ö 17.1: Ausbau des Stonsdorfer Weges, Hinweise und Anregungen aus der Bürgerinformationsveranstaltung vom 27.06.2002

Beschluss: noch nicht festgelegt

Abstimmung: JA-Stimmen:0 NEIN-Stimmen:0 Enthaltungen:0

Herr Seevaldt gibt für das Amt 60 den folgenden Bericht

 

Um die Anregungen der Bürger in die Planung integrieren zu können, wurde am 27.06.2002 eine Bürgerinformationsveranstaltung durchgeführt. Das Protokoll über die Anregungen, Hinweise und Bedenken ist in der Anlage beigefügt.

 

Auswertung und Stellungnahme der wesentlichen Punkte.

 

Bürger

Verwaltung

 

Bäume reduzieren Parkraum

Bäume erschweren das Ein- und Ausparken

Bäume verschmutzen Fahrzeuge und Boden

Bäume ordnen den Straßenraum, wirken geschwindigkeitsdämpfend und sind für einen städtebaulichen Entwurf als vertikale Elemente unverzichtbar.

 

Die Reduzierung von Parkplätzen wird bemängelt.

Durch eine begrenzt verfügbare Fläche zwischen den Straßenbegrenzungslinien ist es erforderlich einen Parkstreifen aufzugeben, um allen Nutzern (ÖPNV, Radfahrer, Gehweg) das erforderliche Mindestmaß an Raum zur Verfügung zu stellen. Die verbleibende Restmenge im Straßenraum genügt den rechtlichen Anforderungen. Im Privatbereich werden zurzeit Stellplätze gemäß Bebauungsplan beantragt. Der Verlust wird kompensiert.

 

Weitere Mittelinseln werden zur Querungserleichterung angeregt.

Raum für Mittelinseln ist nicht verfügbar. Grunderwerb und Änderungsverfahren würden den Ausbau erheblich verzögern.

 

Ein Kreisel zur Temporeduzierung wird für in Höhe Romintener Weg gefordert.

 

Ein Kreisel im Stonsdorfer Weg widerspricht der Streckencharakteristik und ist räumlich nicht zu realisieren.

 

Schwerverkehr soll aus dem Stonsdorfer Weg verbannt werden.

Der Stonsdorfer Weg ist Hauptverkehrsstraße und u.a. dafür bestimmt, auch solche Verkehre aufzunehmen. Mit dem Schwerverkehrslenkungssystem hat die Verwaltung bereits ein Instrument der Lenkung installiert.

 

Die Verringerung der Gehwegbreite auf 1,50 m wird bemängelt, da Gehbehinderte mehr Raum benötigen.

Es erfolgt im Nachgang zur Bürgerbeteiligung der Vorschlag einen Sicherheitsstreifen zwischen Geh- und Radweg farblich abzusetzen.

Die Verwaltung begrüßt diesen konstruktiven Vorschlag, da sowohl gestalterisch als auch funktional (variable Mehrbreiten im Bedarfsfall) für Fußgänger und Radfahrer Vorteile hat. Die Arbeitsgruppe Radverkehr hat diesen Vorschlag positiv bewertet. Die Einbindung in den Entwurf wird derzeit geprüft.