TOP Ö 3: Einwohnerfragestunde

Frau Schmieder, Rembrandtweg 24,

 

stellt mehrere Fragen zu den Themen Rahmenvereinbarung Zusammenarbeit Grundschulen – Kindertagesstätten sowie integrative Sprachförderung, die auch bereits schriftlich an die Verwaltung sowie die Fraktionen weitergeleitet worden sind:

 

Fragen:  (1.- 4. an die Fraktionen / Fragen 2.-5. an die Verwaltung)

1. Hat die o.g. Arbeitsgruppe bzw. haben ihre Untergruppen den politischen Auftrag, diese Themen inhaltlich zu bearbeiten?


Hier speziell:
Löst der "Nichtbeitritt" der städtischen Kitas zur Rahmenvereinbarung Kita-GS einen neuen Arbeitsauftrag/ Auftrag zur Überarbeitung aus?

 

Die Fraktionen antworten.


2. Wie wird die im Schulgesetz und im KiTaG geforderte Zusammenarbeit zwischen den Grundschulen und den städtischen Kitas aussehen bzw. wer wird für die Evaluation der Zusammenarbeit zuständig sein ?

Die Fraktionen antworten.

 

Antwort der Verwaltung:

 

Die Zusammenarbeit findet vor Ort zwischen den Grundschulen und den Kindertagesstätten in unterschiedlicher  Form statt.  Auch im Kommentar zum KiTaG wird darauf hingewiesen, dass derzeit sehr viele unterschiedliche Konzepte gefahren werden und es keine Einheitlichkeit gibt. Eine Evaluation ist nicht vorgesehen, wäre aber sicher sinnvoll, wenn personelle Kapazitäten dafür vorhanden wären.

 

Die Stadt Norderstedt hat als Träger von Kindertagesstätten bereits bei der Novellierung des KiTaGs mehrfach darauf hingewiesen, dass es problematisch ist, den Kindertagesstätten per Gesetz neue Aufgaben zuzuweisen, aber keine Personalressourcen durch die Aufstockung der Landesmittel zur Verfügung zu stellen.


3.  Was passiert mit dem Konzeptentwurf der Arbeitsgruppe zur integrierten Sprachförderung?

Die Fraktionen antworten.

 

Antwort der Verwaltung:

 

Bisher hatte der zuständige Dezernent die Federführung hierfür übernommen.  Es wird nun mit dem neuen Dezernenten zu besprechen sein, wie damit weiterhin umzugehen ist.


4. Wird die Stadt Norderstedt die Bündelung aller Sprachförderkonzepte (sprachheilpädagogische und vorschulische Sprachförderung, SPRINT und Elternbegleitkurse) beim FÖZ unterstützen und fördern? Wenn ja, in welcher Form ?

 

Die Fraktionen antworten.

Antwort der Verwaltung:

 

Das Fachamt hält es für erforderlich, dass eine Bündelung aller Sprachförderkonzepte vorgenommen wird. Ein Gespräch mit dem zuständigen Ministerium hat ergeben, dass dies vom Land zwar begrüßt würde, aber keine Mittel dafür zur Verfügung gestellt werden. Derzeit finden Sondierungsgespräche zwischen dem Schulamt, der Leiterin der Erich-Kästner-Schule und dem Fachamt statt.


5. Wie werden die Förderkurse SPRINT nach Sommer 2008 weiter organisiert werden ?

Frau Schmieder erklärt, dass diese Frage sich durch die Antworten auf Frage 4 erübrigt hat.