TOP Ö 5: Abfallwirtschaftskonzept 2012-2016 des Kreises Segeberg

Beschluss: einstimmig beschlossen

Abstimmung: Ja: 13, Nein: 0, Enthaltungen: 0, Befangen: 0

Beschluss

 

Der Umweltausschuss stimmt dem vorgelegten Entwurf zum Abfallwirtschaftskonzept 2012-2016 des Kreises Segeberg mit folgenden Änderungen zu:

 

Siehe Seite 41

Hierzu wird der WZV aufgefordert, die thermische Behandlung von Siedlungsabfällen (Restmüll) mindestens in den Mengenanteilen, die die Stadt Norderstedt liefert, europaweit auszuschreiben und die Stadt Norderstedt in das Verfahren von Beginn an einzubinden. (Anlage 1)

 

Zur Vermeidung von Mülltourismus soll bei der Ausschreibung eine Kilometerbegrenzung von ca. 150 Kilometern vorgegeben werden.

 

Diese Bedingung kann auch über Tauschvereinbarungen nachgewiesen werden.

 

Im Sinne einer Optimierung der Kreislaufwirtschaft sind zu verbrennende Abfallmengen kontinuierlich auf das Mindestmaß zu reduzieren, das nach der Zielhierarchie des Kreislaufwirtschaftsgesetztes nicht vorrangig genutzt werden kann. Die Ausschreibung ist entsprechend zu gestalten.

 

Das Abfallwirtschaftskonzept soll eine nachhaltige Routenplanung aufweisen.


Abstimmung:

 

Mit 13 Ja-Stimmen einstimmig angenommen.